Die Realverfilmungen von Toshio Maeda´s „La Blue Girl“ fand ich ja schon nicht sonderlich gelungen aber die Verfilmungen des Hentaianimes „Angel of Darkness“ schlägt wirklich Alles auf dem Sektor.
Der Film startet mit einer ziemlich komischen Szene in welcher irgend so ein Typ, aus nicht nachvollziehbaren Gründen in den Gedärmen einer jungen Frau herum wühlt. Hinzu kommt noch, das diese Szenerie rein GARNICHTS mit dem Rest des Filmes zu tun hat(!).
Nach dieser merkwürdigen Einführung darf man als Zuschauer die junge Schülerin Izumi kennen lernen, welche von ihren Mitschülerinnen permanent gemoppt wird und seit dem Tod ihrer Mutter mit ihrem Vater alleine wohnt. Ihr einziger Freund stellt ein Junge da, mit dem Sie bereits seit ihrer Kindheit befreundet ist.
Eines Tages kommt die schöne Saiko (Die Frau ist das wirklich einzige Highlight des Filmes) ins Haus, welche ihr Vater als Haushälterin angestellt hat.
Am nächsten Tag, auf dem Heimweg von der Schule, werden Izumi und ihr Freund von einem merkwürdigem Pfarrer und einer Nonne attackiert. Eine mysteriöse Macht hilft ihr zu entkommen und tötet die Nonne. Ihr Freund jedoch bleibt zurück und wird vom Pfarrer zu überzeugen versucht, dass in seiner Freundin das Böse schlummert (HUI!) und Sie niemals ihr Kreuz, welches Sie um den Hals trägt, abnehmen darf.
Wie sich mit der Zeit heraus stellt, ist Sakiko Izumi Mutter, die Sie zum Bösen bekehren will.
Es ist schon recht verwunderlich, das Pink Pineapple auf der einen Seite hochwertige Hentaianimes wie Imma Yojo 3 produziert und auf der anderen Seite solch einen Mist wie „Angel of Darkness Live Action 4“. Ich habe ja schon eine Menge schlechter Filme gesehen aber so etwas grottiges wie hier wirklich selten. Noch nicht einmal über die schlechten Effekte oder die Schauspielversuche der Darsteller kann man hier lachen den der Film ist einfach nur konsequent langweilig.
Johnny Danger, 09.09.2007 (Update 06.06.2009)