-Titel: Atomic Reporter
-Originaltitel: Revenge of the Radioactive Reporter
-Alternativtitel:  
-Kategorie: Horror
-Herstellerland und Jahr: Kanada 1990
-Regie: Craig Pryce
-Drehbuch: David Wiechchorek, Craig Pryce
-Kamera:  
-Musik: David Bradstreet
-Special FX: John A. Gajdecki
-Produzent(en): Craig Pryce
-Darsteller: David Scammell, Kathryn Boese,
  Randy Pearlstein u.a.
-Interne Links:  
-Externe Links: OFDb, IMDb
   
   

 

 

Cover der deutschen VHS von CIC
-Review:

Hier ist der perfekte Beweis dafür, das nicht jeder Film etwas taugt, beim dem das Wort „Atomic“ den Titel ziert.

Der Reporter Mike R. Waves, ziemlich schwach verkörpert von David Scammell, ist hinter eine groß angelegte Schlamperei im örtlichen Atomkraftwerk gekommen, bei welcher man gleich Literweise radioaktiven Sondermüll in der Erde versickern läßt.
Als Wave den Aufsichtsrat zur Rede stellt, bittet der Chef den Reporter höchstpersönlich darum, sich mit ihm doch mal die ganze Anlage anzuschauen und sich davon zu überzeugen, das Alles in Ordnung ist. Das Ganze endet damit, das der Reporter in der radioaktiven Brühe landet, welche ohne jegliche Sicherheitsmassnahmen in einer Art Swimmingpool aufbewahrt wird (Laut der Logik des Filmes in radioaktiver Müll nur bei direktem Kontakt gefährlich).
Um Sicher zu gehen, das auch wirklich nichts über den Vorfall an die Öffentlichkeit geht, beschließt man kurzerhand  auch Waves Freundin mit um die Ecke zu bringen. Da im ganzen Film konsequenter Darstellermangel besteht, müssen sich die Leute vom Aufsichtsrat persönlich darum kümmern.
Ungefähr zur selben Zeit kriecht Wave als eine Art radioaktiver Super-Zombie aus seinem nassen Grab um Rache zu nehmen.

Der "Giftmüll Swimmingpool"

Im Laufe seiner Rachetour bekommt man als Zuschauer allerhand nette Effekte geboten, streckenweise äußerst skuriller Natur. So pinkelt der „Atomic Reporter“ etwa einer Dame ins Schaumbad worauf hin diese verätzt und ein Typ wird kurzerhand mal in einen Hechseler befördert (Nicht besonders blutig aber lustig anzusehen).
Abgesehen vom dem Gifgtmüll Swimmingpool, welchen sich unser Zombie auch prompt als Zuhause einrichtet, sind das aber auch schon Alles was der Film an Unterhaltung auffahren kann.
Die Schauspieler sind durch die Bank Laien und agieren dermaßen gelangweilt, das man des öfteren nur noch ans Abschalten denkt. Dem Ganzen die Krone aufsetzen tut dann aber tatsächlich noch die deutsche Synchro, welche solch eine Katastrophe ist, das man wirklich mehr davon hat, sich den „Atomic Reporter“ ohne Ton auszugucken.

Fazit:
Auch wenn die Story nach unterhaltsamen Trash klingen mag, kann man diesen Film nur getrost in die Mülltonne treten. Da hat wirklich jeder mehr davon, einfach mal raus zugehen und in Ruhe einen Spaziergang zu machen!

Johnny Danger, 10.08.2007

-Offizielle Wertung:
X X X X X X X X X X 04/10