Machen wir eine Zeitreise zurück ins Jahr 1994! Wrestling war noch Cool und Billy Blanks fühlte sich noch nicht dazu berufen als kahlköpfiger Fitness-Guru übergewichtigen Hausfrauen beim Abnehmen zu helfen sondern investierte seine Energie lieber in saftige Tritte die er großzügig in allerhand Ärsche in B-Movies verteilte.
In „Back in Action“ spielt Billy Blanks einen Taxifahrer namens Billy (…Aha?! Macht ja nix, das er in lediglich einen von Drei Filmen mal nicht Billy heißt…) und Film seine Schwester vor einem Gangster bewahren, mit welchen Sie rum macht.
Dabei gerät er mit dem Cop Frank Rossi (Roddy Piper) aneinander, welcher das Mafia-Syndikat sprengen will, zu welchen auch eben jener Gangster gehört, der Billy ein Dorn im Auge ist.
Trotz einiger Differenzen schweißen sich die Beiden dann zum schlagkräftigen Team zusammen als das Syndikat für Sie persönlich zur Bedrohung wird.
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Billy Blanks schlägt, Billy Blanks tritt, Billy Blanks schießt |
Tja, mehr erzählen kann man hier zur Story wirklich nicht, den das Regieduo DiMarco und Ziller setzt lieber auf harte !Hau drauf Action! anstatt einer durchdachten Story. Aber mal ehrlich, wenn man bei einem Film mit Billy Blanks und Roddy „Rowdy“ Piper in den Hauptrollen versucht auf Anspruch zu pochen und sei es auch nur in Form einer guten Story, ist man bei deren Schauspieltalent Hoffnungslos verloren.
Piper spielt hier auch mal wieder wirklich unterirdisch und schafft es noch nicht einmal im Ansatz, seiner Figur Farbe zu verleihen. Zudem zeigt er bei den ganzen Prügeleien recht wenig seines Wrestlingkönnens, was bei einer Größe des Sports wie ihm doch eher schwach ist. Anders sieht es da bei Billy Blanks aus. Dieser spielt (Wie in allen seiner Filme) zwar auch absolut unterirdisch aber verleiht dem ganzen Werk durch seine absolute Talentlosigkeit (Er läßt wirklich keine Chance aus, dumm in die Kamera zu gucken) und schräge Darstellungsweise einen herrlich trashigen Charme.
In Punkto Action wird, wie oben schon angedeutet, allerhand aufgefahren. Alle 5 Minuten wird der Zuschauer hier mit blutigen Schießereien, Explosionen und Prügeleinen bombadiert. Besonders bei letzteren Punkt kann Billy Blanks mit seinem kampfsportlichen Können bestechen und liefert, im Gegensatz zu Piper, für ein solches B-Movie doch beachtlich komplexe Kämpfe ab.
Fazit:
Harte Shootout, deftige Prügeleien und allerhand Explosionen… Was erwartet man mehr von einem Actionfilm? Obwohl eine gute und komplexe Story bei solchen Filmen wohl eher Nebensache ist, hätte ich mir doch gerne etwas Komplexeres gewünscht, den der ganze Handlungsablauf wirkt hier doch streckenweise herb lustlos zusammen gebastelt.
Dank Pipers Lederjacke und Billys Bürstenschnitt sind aber dennoch sehr gute 6 von 10 Punkten drin.
Johnny Danger 01.04.2008