-Titel: Berserker
-Originaltitel: Berserker
-Alternativtitel: Berserker – The Nordic Curse
-Kategorie: Horror
-Herstellerland und Jahr: USA 1987
-Regie: Jefferson Richard
-Drehbuch: Joseph Kaufman
-Kamera: Henning Schellerup
-Musik: Cuck Francour, Gary Griffin
-Special FX:  
-Produzent(en): Jules Rivera
-Darsteller: Joseph Allan Johnson, Greg Dawson,
  Valerie Sheldon u.a.
-Interne Links:  
-Externe Links: OFDb, IMDb
   
   

 

 

Cover der deutschen VHS von Starlight
-Review:

Nachdem Anfang der 80´er ja schon so ziemlich jeder Feiertag, vom Geburtstag (Ab in die Ewigkeit) bis hin zum Valentinstag (Blutiger Valentinstag), durch gewurstet wurde, versuchte man durch den großen Erfolg von Nightmare on Elm Street angestachelt Ende der 80´er dem Slasherfilm nochmal neue Anstöße zu verleihen. Heraus kamen dabei oft Werke, in welchen man versuchte altbekannte Genreelemente mit Okkulten bis hin zu Lustigen Segmenten zu vermischen.
Bei Berserker versuchte man es mit etwas Mystik aus dem alten Norwegen.

Der Film dreht sich um eine Gruppe Jugendlicher, die Urlaub in der Wildnis machen wollen.
Man sucht einen Campingplatz auf, welchen einer der Jungs noch aus seiner Kindheit kennt.
Obwohl ihnen ein anderer Platz zugewiesen wird, führt besagter Junge seine Kollegen zum Sergeant Place, welcher eigentlich belegt sein sollte.
Trotz dieser Tatsache ist niemand vor Ort aufzufinden.
Also macht man sich hier einfach breit und tut das, was Jugendliche halt so tun: Saufen, Ficken und rumblödeln.
Was jedoch niemand weiß ist, das die eigentlichen Mieter des Platzes einem Berserker zum Opfer gefallen sind, welcher hier in den Wäldern sein Unwesen treibt.
In der folgenden Nacht sucht besagter Berserker dann auch unsere (noch) sorglosen Teens auf…

Besonders in der ersten Hälfte hat mich der Film doch sehr stark an Bodycount von Ruggero Deodato erinnert: Die Figuren, die Umgebung, die Kameraführung und noch einiges mehr.
Im Gegensatz zu dem Film braucht Berserker dann aber doch einige Zeit bis endlich mal was passiert und er schlägt sich fast die Hälfte des Filmes mit Belanglosigkeiten rum.
Als unser Berserker dann endlich mal zuschlägt dauert es dann auch wieder nicht lange und man schlägt sich schon wieder mit Belanglosigkeiten herum.
Getötet werden aus der Gruppe von insgesamt 6 Leuten gerade mal 2 und 2 weitere werden verletzt.
Als die Leute dann durch die Wald gejagt werden, der Berserker 2 stellt und gerade am loslegen ist, taucht plötzlich ein Bär auf und der Killer kloppt sich in einer etwas schlapp inszenierten Szene mit dem Tier, nur um anschließend das Weite zu suchen.
Der Hammer ist nun, das unsere Figuren tatsächlich glauben noch immer von dem Berserker verfolgt zu werden, tatsächlich liegt dieser aber bis zum Ende schwer verletzt in den Büschen und wird bei Sonnenaufgang absolut unspektakulär vom örtlichen Sheriff abgeknallt.

Naja, da ich den Anfang doch recht gelungen fand, die Wälder ein wirklich attraktiver Schauplatz darstellen und es zudem noch 2 – 3 gut umgesetzte Bluteffekte gibt, vergebe ich nochmal 5 Punkte.
Zwar kein Überagender Film, der zudem auch noch eine interessante Grundidee völlig sinnlos verschwendet!

Johnny Danger, 16.09.2007

-Offizielle Wertung:
X X X X X X X X X X 05/10