-Titel: Bible Black Origins
-Originaltitel: Bible Black Gaiden
-Alternativtitel: Bible Black- Der schwarze Tempel,
  Bible Black der schwarze Altar
-Kategorie: Hentaianime
-Herstellerland und Jahr: Japan 2003
-Regie: Sho Hanebu
-Drehbuch: Active
-Kamera:  
-Musik:  
-Special FX:  
-Produzent(en): Kazuhiko Yagami, Taketo Watarai
-Darsteller:  
-Interne Links:  
-Externe Links: Gaijinjoe, OFDb
   
   

 

 

Cover der japnischen DVD Episode 1
-Review:

Anfang des neuen Jahrtausends verhalf die Verfilmung des PC-Spiels Bible Black den, damals noch kleinen und recht unbekannten,  Milky Studios über Nacht zu einem hohen Bekanntheitsgrad, unter Genrefans, sowie exzellenten Verkaufszahlen. Irgendwie klar, das da eine Fortsetzung her musste und so entschied man sich, noch vor den Ende der eigentlichen Bible Black OVA Reihe, ein 2 teiliges Prequel auf den Markt zu bringen.

 „Bible Black Origins“ erzählt die Vorgeschichte von Bible Black und gibt sich dabei erstaunlich viel Mühe, die offenen stehenden Fragen zum Originals zu klären und davon gab es ja so Einige.  Die Geschichte spielt 12 Jahre vor Bible Black und präsentiert dem Zuschauer gleich am Anfang eine Girl on Girl Szene, um den Einstieg zu erleichtern, was auch recht gut klappt. Bereits hier merkt man, das deutlich softer vorgegangen wird als beim recht rabiaten Vorgänger, was aber nicht heißen soll, das man hier weniger Zeigefreudig ist.
Nach dem Einstieg lernt man ein junges, lebensfrohes Mädchen Namens Reika Kitami kennen, die Kenner des Originals noch als Oberschurkin aus selbigen in Erinnerung haben dürften. Sie ist gerade neu an die Bible Black-Schule gekommen und fällt sofort ihrer Mitschülerin Nami Kozono ins Auge, die man bereits aus der Einstiegs-Lesben-Szene kennt. Reika erteilt der verwöhnten Göre aber recht schnell eine Abfuhr, was Sie auf deren Abschussliste bringt.
An anderer Stelle der Geschichte begegnet uns eine junge Hiroko Takashiro, die gute Hexe aus Bible Black, welche Anführerin eines Hexenclubs ist und gerade in den Besitz der Titelgebenden Bible Black gekommen ist. Man beginnt mit dem Buch herum zu experimentieren und spricht Liebeszauber gegen Bares für Mitschüler aus, was dem Club schnell die Taschen füllt. Eben so ein Zauber treibt nebenbei auch die Göre Nami in die Fänge des Schulgeeks, was dem Zuschauer eine ziemlich saftige Sexszene beschert (Darf man wörtlich nehmen).
Wieder vom Zauber los gelöst, tritt Sie wenig später Takashiros Hexenclub bei und treibt diesen in recht dunkle Gefilde. So kommt es auch, das die bisherige Anführerin während einer schwarzen Messe von einem Dämon tentakelt wird. Nachdem diese daraufhin aussteigt, plant Nami, als neue Leiterin, eine schwarze Messe bei der Sie den Teufel höchst persönlich herauf beschwören und die inzwischen verhasste Reika Kitami als Opfer da bringen will. Wer Bible Black kennt, kann sich da schon denken, wie die Geschichte ausgeht.

Bei „Bible Black Origins“ setzte man erneut auf den bewerten, aufwändig wirkenden, Animationsstils des Originals sowie dessen Soundtrack. Was aber recht ungewöhnlich ist, ist, das völlige Fehlen des sonst so Genretypischen männlichen Hauptprotagonisten, der sich für viele japanische Otakus in der Vergangenheit ja stets als Identifikationsfigur bewährt hat. Nicht minder untypisch, besonders für einen Teil der Bible Black Reihe, ist das man sich hier ungewöhnlich stark auf das Erzählen der Geschichte   konzentriert. Sexszenen gibt es zwar auch Einige, die gewohnt Detailfreudig zu bewundern sind, jedoch nehmen diese eher einen Platz am Rande ein. Die große Final-Orgie entfällt sogar komplett.
Viele Genrefans mögen da sicher enttäuscht sein, mir gefällt jedoch das Ausbrechen aus den ziemlich eng angelegten Genregrenzen.
Einziges wirkliches Manko von „Bible Black Origins“ ist, das man sich hier und da leider dann doch etwas zuviel Zeit für die Story nimmt, besonders da diese nicht besonders komplex ist.

Johnny Danger 10.02.2006 (Update 26.12.2009)

-Offizielle Wertung:
X X X X X X X X X X 07/10