-Titel: Blutnacht des Teufels
-Originaltitel: Werewolves on Wheels
-Alternativtitel: Angel Warriors 2, Lost Exorcists
-Kategorie: Horror
-Herstellerland und Jahr: USA 1971
-Regie: Michael Levesque
-Drehbuch: David M. Kaufman, Michael Levesque
-Kamera: Isidore Mankofsky
-Musik: Don Gere
-Special FX:  
-Produzent(en): Paul Lewis, Stuart Fleming
-Darsteller: Stephen Oliver, D.J. Anderson, Duece Barry,
  Billy Gray, Gray Johnson u.a.
-Interne Links:  
-Externe Links: OFDb, IMDb
   
 

 

 

Cover der deutschen VHS von VPS
-Review:

Eine geheimnisvolle Satanssekte, eine Bikergang mit Hippie Anleihen und Werwölfe die auf Motorrädern durch die Gegend fahren… Hört sich doch nach einer ziemlich unterhaltsamen Trash-Granate an... oder? Leider muss man als Zuschauer bei diesem Flick aus der Blüte der 70´er doch schnell feststellen, das zu einem guten Film weit mehr dazu gehört als ein paar interessante Ideen.

Aber fangen wir doch am Besten mal am Anfang an:
Blutnacht des Teufels dreht sich um die Bikergang Devil's Advocates die völlig Ziellos wie auch Bier trinkend durch die USA touren und eine Spur des Chaos hinter sich her ziehen.
Irgendwann kommen Sie schließlich an einer Art Tempel an wo eine etwas merkwürdig anmutende Satanssekte haust.
Wohl mit einen Gedanken an den Lebensstil der damaligen Hippies (1971) im Hinterstübchen pflanzt man sich erstmal Mitten vor dem Gebäude hin um zu Faulenzen. Anscheinend scheint der frisch angekommene Besuch die Sekte zu frühen denn diese überbringen ihnen Gaben in Form von Lebensmitteln. Doch nichts ist so wie es den Anschein hat denn in dem Getränken befindet sich eine Droge welche unsere lieben Unruhestifte in tiefen Schlaf fallen läßt.
Am nächsten Tag suchen die Rocker das Weite, ohne zu wissen was man mit ihnen gemacht eigentlich passiert ist.
In der folgenden Nacht treten dann die ersten Toten innerhalb der Gruppe auf als eine mysteriöse Mördertatze (der Zuschauer weiß anhand des Covers natürlich, das Sie zu einen Werwolf gehört) ihre ersten Opfer in Form eines herummachenden Pärchens findet. In alter Bikermanier werden die Toten dann einfach am nächsten Tag vor Ort verschachert und man zieht ziemlich unbekümmert weiter.
Doch auch in der folgenden Nacht schlägt der Killer erneut zu und ein bärtiger Fettsack landet in ein paar brennenden Autowracks welche als Lagerfeuer herhalten (es sind halt knallharte Biker am Werk).
Nach diesem Vorfall beschließt man die Sekte erneut aufzusuchen und ihnen mal kräftig eine auf die Nase zu hauen. Doch man verirrt sich erst noch in der Wüste, wodurch es kommt zu Streitigkeiten innerhalb der Gruppe kommt. Richtig ernst wird es dann als sich in der folgenden Nacht Oberrocker Allen in einen Werwolf verwandelt und es zum Highlight des Films kommt: Einer schlecht umgesetzten Verfolgungsjagd mit einem Motorrad fahrenden Werwolf…

Naja, genau genommen gibt es eigentlich 2 Werwölfe denn das Weib des Anführers verwandelt sich auch noch in ein zotteliges Ungetüm. Dem Vieh wird aber so schnell der Gar ausgemacht, das es schon fast gar nicht erwähnenswert ist. Wahrscheinlich mag die kurze Apperance aber auch daran liegen, dass der Film über ein sehr altes und fest gefahrenes Frauenbild verfügt (irgendwie typisch für die damalige Zeit) und für die Macher eine Frau, die irgendetwas zu Stande bringt und sei es auch in Form eines Werwolfes, doch zuviel des Guten wäre.

Fazit:
Trotz einiger guter Einfälle ist der Film (leider) ein kompletter Flop: Keine wirklich Erinnerungswerten Szenen, wenig überzeugende Darsteller, lahme Kameraarbeit, schlechter Soundtrack, sehr schwache Charakterzeichnung und obendrein auch noch ein Ende dem mit >Lächerlich< noch stark geschmeichelt ist.
Einzigste Lichtblicke sind die lustig anzusehenden Werwolf Kostüme, 1 – 2 blutige Effekte sowie die wiederum schlecht umgesetzte Verfolgungsjagd mit dem Motorrad fahrenden Werwolf welche aber nur darum punktet, weil man so etwas wahrhaftig nicht alle Tage zusehen bekommt.
Naja...ich drück einfach Mal ein Auge zu und gebe ihn nochmal 4 Punkte!

Johnny Danger 08.08.2007

-Offizielle Wertung:
X X X X X X X X X X 04/10