-Titel: Crash Dive
-Originaltitel: Crash Dive
-Alternativtitel: Crash Dive: The Chase Is On
-Kategorie: Action
-Herstellerland und Jahr: USA 1997
-Regie: Andrew Stevens
-Drehbuch: William C. Martell
-Kamera: John Quentin, Michael Slovis
-Musik: Claude Gaudette, David Wurst, Eric Wurst
-Special FX: Dale Newkirk, Brett Newkirk
-Produzent(en): Ashok Amritraj, Andrew Stevens
-Darsteller: Michael Dudikoff, Rainer Schöne u.a.
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Cover der deutschen DVD von Highlight
-Review:

Crash Dive hat 1997 Michael Dudikoffs beinahe schon tragischen Abstieg im Filmgeschäft eingeläutet und stellt die wohl größte Fehlentscheidung seiner gesamten Karriere da.

Der Film startet mit einer Kamerafahrt über einen Hafen der U.S. Navy, die mit Sicherheit wieder irgendeinem Stockfootage Archiv entstammt und versucht gleich im Anschluß zu zeigen, wie cool Michael Dudikoff eigentlich ist, denn er ist der Einzigste vor Ort der statt einer Uniform Lederjacke und Jeanshose tragen darf. Er spielt hier James Carter, der für die Navy U-Boote konstruiert und nebenbei noch als allein stehender Vater seinen kleinen Sohn Tommy groß ziehen muss.

Weiter gehts auf dem Meer mit reichlich Stockfootage und dem Versuch, die Charaktere an Bord von Dudikoffs neustem U-Boot mit dämlichen Scherzen einzuführen.
Auf hoher See ließt man dann 5 Schiffbrüchige auf, die sich an Bord schnell als Terroristen entpuppen. Angeführt werden Sie von Rainer Schöne, einmal mehr ein Deutscher der Versuchte sein Glück in Hollywood zu finden und letztendlich bei solchen C-Movies wie Crash Dive landete. Kurze Zeit später gab er seine internationale Karriere auch auf und kehrte wieder nach Deutschland zurück, wo er sich fortan für solchen Schrott wie Rosamunde Pilcher hergab... Naja, da doch eher US C-Movies!
Noch nicht einmal 3 Minuten an Bord steht die weibliche Terroristin dann auch schon unter der Dusche und legt gleich auch nochmal ein Crewmitglied flach, gemäß der Devise „Sex verkauft sich immer gut“.
5 Minuten später haben die Terroristen dann auch schon das gesamte U-Boot übernommen und erpressen die USA um „ 1 Billion US Dollar“… Ja, ganz recht 1 Billion.
Die US Navy holt daraufhin Michael Dudikoff alias James Carter ran, der als Ingenieur genau die benötigten Fähigkeiten besitzt um als Ein-Mann-Kommando das U-Boot zurück zu erobern.
Was folgt sind billige wie dämliche Actionszenen und Kulissen, welche überdeutlich aus Pappmasche und Teilen von der örtlichen Müllkippe bestehen.

Das spektakuläre U-Boot Lenkrad (Links) und das U-Boot Platikmodell, welches sich in einer der unzähligen Pappmasche-Kulissen festgefahren hat (Rechts)

Absolute Highlights sind bei diesem Machwerk das alte Autolenkrad, mit dem das U-Boot gesteuert wird, der Terrorist welcher Dudikoff abschießen will aber lieber dumm in der Gegend rum steht und nur darauf wartet getötet zu werden, dämlich Dialoge wie etwa „Sie sind an Bord gekommen! Sind Sie verrückt? Ich versuche hier runter zukommen“ sowie Dudikoffs Fähigkeit an Bord von einer Szene zur Nächsten die Klamotten zu wechseln ohne Welche dabei zu haben.

Fazit:
Pistolen, Patriotismus, Pappmasche, eine Mischung für unterhaltsame 90 Minuten möchte man meinen aber weit gefehlt. Der Film ist so gelangweilt und billig runter gekurbelt wurden das einfach kein Spaß beim Zuschauer aufkommen will, da kann selbst ein gewohnt souverän agierender Dudikoff nichts mehr retten. Wirklich das Einzigste was ich den Film posetiv anrechnen kann ist, das es wirklich noch mit Abstand miesere Filme gibt.

Johnny Danger, 24.05.2008

-Offizielle Wertung:
X X X X X X X X X X 04/10