-Titel: Discipline
-Originaltitel: Discipline
-Alternativtitel: Discipline – The Hentai Academy,
  Discipline – Record of a Cruasade
-Kategorie: Hentaianime
-Herstellerland und Jahr: Japan 2003
-Regie: Osamu Kawakami
-Drehbuch: Shigenori Kurii, Active
-Kamera:  
-Musik:  
-Special FX:  
-Produzent(en): Show Kumabe
-Darsteller:  
-Interne Links:  
-Externe Links: Offizielle Website engl., Gaijinjoe, OFDb
   
   

 

 

Cover der US DVD Vol. 1 von Amorz
-Review:

Im Fahrwasser der enorm erfolgreichen Bible Black Reihe warf man 2003 die 6 teilige OVA Reihe Discipline auf den Markt.
Die Vorlage hierzu lieferte, wie auch schon bei Bible Black, ein Spiel aus dem Hause Active welches in Japan ebenenfalls für erstklassige Verkaufszahlen sorgte.

Bilder aus der Vorlage zur 6 teiligen OVA Reihe: Discipline – Record of a Cruasade

Zur Story:
Als Takuro Hayama auf die St. Alcadia High School versetzt wird, wird
für den Schüler (Wie wohl wohl die meisten Männer in der Situation) ein Traum wahr: Eine Schule, bevölkert von jungen Mädchen, eine schöner als die Andere!
Regiert wird die Schule von den hinterhältigen Morimoto Schwestern, welche ebenfalls Alle absolute optische Leckerbissen sind. Als diese dahinter kommen, das Takuro die „Ultimative Sexkraft“ besitzt, fängt der Ärger für den Jungen an, denn die Schwestern wollen diese außergewöhnliche Gabe für sich haben, das heißt ihn zu ihrem persönlichen Sexsklaven machen.

Ich habe schon Tonnen an Klischee überladenen Genrebeiträgen gesehen aber Discipline schafft Sie echt Alle. Man hat sich hier wirklich größte Mühe gegeben, das ganze Szenario geradezu perfekt auf die japanischen Otakus zuzuschneiden und den Verkaufszahlen zufolge scheint dies auch gut gelungen.
Anders als beim westlichen Markt, machen diese „Extrem-Fans“ in Japan (fast) das komplette Publikum aus.

Die Animationen sind  für den Zuschauer eine echte Augenweide, liegen aber immer noch deutlich hinter der Bible Black Reihe zurück wobei diese natürlich der absolute Genrespitzenreiter ist und schon streckenweise mit den japanischen Anime-Mega-Produktionen gleich setzen kann.
Etwas negativ fällt allerdings das Kunterbunte Design der Figuren auf. Die Schulmädchenkostüme in etwa wirken wie aus einem Zirkus und sind fern ab jeglicher Realität und die weiblichen Charaktere haben wirklich Haare in allen Regenbogenfarben. Bei den männlichen Figuren (Auch wenn diese hier ziemlich spärlich gesät sind und außer Takuro durchweg sowieso nur unbedeutende Nebenrollen spielen) sind hingegen nur dunkle Haartypen, sprich Braun, Schwarz und Grau zu vermelden. Da hier fast alle Figuren japanischer Herkunft sind,animiert das Ganze dochschon zum Kopfkratzen...
Zwar hat man die Farbgestaltung 1:1 von der Spielvorlage übernommen aber im ganzen Zusammenhang würde ich mir dann doch etwas weniger Buntes wünschen allerdings muss ich auch schon zugeben, das dies sicherlich Geschmackssache ist.

Wie beim Genre üblich, ist natürlich auch hier Sex wieder der Kernpunkt. Verglichen mit der Vorlage von Active wurde Alles hier etwas „entschärft“. Sachen wie etwa, das Reißschalen mit irgendwelchen Körperexkrementen gefüllt werden exestiert hier genauso wenig wie das das Penetrieren mit Hilfe von übergroßen Cola Flaschen.
Trotzdem gibt es hier für den geneigten Zuschauer ein übergroßes Büffet von Praktiken, wo wohl auch für jeden Genrefan was dabei sein dürfte. Die Auswahl geht dabei vom „Klassischen Verkehr“ über „Bondage“ bis hinzu“ SM-Spielchen“.

Fazit:
Discipline stellt mit Abstand einen der Besten und Interessantesten Genrebeiträgen des neuen Jahrtausends da. Regisseur Osamu Kawakami wartet mit etlichen guten Ideen und einer dynamischen Inszenierungsweise auf und schafft es so den Zuschauer von der ersten Minute zu fesseln. Da sieht man auch gerne von den platten Charakteren und den sich türmenden Klischees ab.

Johnny Danger 21.03.2008

-Offizielle Wertung:
X X X X X X X X X X 08/10