-Titel: Forbidden Beauty - Das Experiment
-Originaltitel: The Wasp Women
-Alternativtitel: Die Wespenfrau
-Kategorie: Horror
-Herstellerland und Jahr: USA 1995
-Regie: Jim Wynorski
-Drehbuch: Daniella Purcell
-Kamera:  
-Musik: Terry Plumeri
-Special FX: Greg Aronowitz
-Produzent(en): Mike Elliot
-Darsteller:  
-Interne Links: Jeniffer Rubin, Doug Wert,
  Maomy Yoelin Tierney u.a.
-Externe Links: OFDb, IMDb
   
   

 

 

Cover der deutschen VHS von VPS
-Review:

Im Jahre 1995 landete Regisseur Roger Donaldson mit Species eine echten Überraschungshit. Da ließ Tashurgestein Roger Corman natürlich nicht lange auf sich warten und schob mit „Forbidden Beauty – Das Experiment“ kurzerhand ein Rip-Off hinterher, das sich als Remake von „The Wasp Woman“ tarnt, mit dem Film tatsächglich aber nur die Idee des Monsters gemein hat. Auf dem Regiestuhl nahm dabei Cormans Lehrling Jim Wynorski platz.

Im Mittelpunkt von „Forbidden Beauty – Das Experiment“ steht Janice Starlin, Model und Chefin eines Kosmetikkonzerns, gespielt von B-Movie Actress Jennifer Rubin, die wohl am ehesten durch ihre Rolle in „Nightmare on Elm Street 3 – Freddy Krüger lebt“ bekannt sein dürfte. Seit jüngster Zeit hat die Dame, deren Gesicht auch zugleich Aushängeschild der Produkte ihrer Firma ist, mit den Folgen des Alterns zu kämpfen.
Während einige Leute versuchen Sie in der Firma abzusägen, sucht Janice Hilfe bei Dr. Zinthrop, welcher an einem Verjüngungsextrakt aus Wespenhormonen forscht. Ihm ist es gelungen aus dem Gift einer Wespenkönigin ein Hormon zu entwickeln, welches, in die Blutbahn injiziert, einen Verjüngungsprozeß hervor ruft. Obwohl das Preperat Dr. Zintrophs Testreihe noch nicht vollständig absolviert hat, lässt es sich die ehrgeizige Janice injizieren. Als Sie erste posetive Effekte bemerkt, dringt Janice heimlich in das Labor des Doktors ein und stiehlt einen kleinen Vorat von dem Wundermittel. Was Sie jedoch nicht weiß, ist dass das Mittel einen unerwünschten Nebeneffekt hat und den Patienten zu einem blutgierigen Monster mutieren lässt. Dies bekam auch schon der Doktor zu spüren, als seine Katze sich in einen Wespenmutanten verwandelte und ihn kurzerhand vernaschte.
Auch Janice mutiert nun mit der Zeit immer mehr zum Monster und beginnt sich schon bald ihre ersten Opfer auszususchen...

Solche Specialeffekts Einstellungen sprechen wohl für sich

Wie es bei Wynorski Tradition ist, liegt das Spiel der Darsteller auch bei „Forbidden Beauty – Das Experiment“ jenseits von Gut und Böse. Da kann Jennifer Rubin, die sich übrigens in sämtlichen Sexszenen doubeln ließ, mit ihrem guten Aussehen genauso wenig bewirken wie Schundfilmer Fred Olen Ray in einer kleinen Nebenrolle.
Wer aber generell etwas für B-Movie Schund made in America übrig hat, für den dürfte auch dieser Film durchaus einige Schauwerte besitzen. Neben der obligatorischen Wynorski Logik, die den Zuschauer auch hier mehr als einmal zum schmunzeln bringt, hat der Regisseur seinen Film mit einer kräftigen Prise Blut und Sex gewürzt. Besonders in den ersten 2/3 gibt es einige Erinnerungswürdige Szenen zu bestaunen, wie etwa eine Sexszene zwischen Janice und dem Assistenten ihres Freundes mit einem Höhepunkt der ganz besonderen Art oder die Belohnung für den Janice`s korrupten Stellvertreter.
Im letzten Drittel geht der Film dann aber ganz schön baden, was vor allem einem völlig gelangweiltem Finale zu verdanken ist. Nie zuvor habe ich bei einem Film eine derart steile Talfahrt erlebt. Es macht wirklich den Eindruck als wollten am Ende nur noch Alle schnell ihren Lohnscheck kassieren und nach Hause gehen. Da hätte man wirklich mehr rausholen können. So bleibt an Ende „Forbidden Beauty – Das Experiment“ nur Futter für den B-Movie Fan, der sonst schon Alles gesehen hat.
Da der Film aber irgendwie seit meiner Jugend bei mir hängen geblieben ist, vergebe ich dennoch (wenn auch vorsichtig) 6 Punkte.

Johnny Danger 07.07.2006 (Update 08.01.2009)

-Offizielle Wertung:
X X X X X X X X X X 06/10