-Titel: Freitag der 13. – Jason im Blutrausch
-Originaltitel: Friday the 13th Part 7: The New Blood
-Alternativtitel: Freitag der 13. Teil VII - Jason im Blutrausch,
  Friday the 13th Part 7: Birthday Bash, Jason 7
-Kategorie: Horror
-Herstellerland und Jahr: USA 1988
-Regie: John Carl Buechler
-Drehbuch: Manuel Fidello, Daryl Haney
-Kamera: Paul Elliot
-Musik: Fred Mollin, Harry Manfredini
-Special FX: John Carl Buechler
-Produzent(en): Lain Paterson
-Darsteller: Lar-Park Lincoln, Kevin Spiritas, Kane Hodder u.a.
-Interne Links:  
-Externe Links: Friday the 13th – The Website, OFDb, IMDb
   
 

 

 

Cover der deutschen VHS von CIC
-Review:

1988 fühlte sich John Carl Buechler, der Man unter dessen Regie bis heute noch kein vernünftiger Film zustande kam, dazu berufen seinen Beitrag zur Freitag der 13. Reihe zuliefern und reagierte darauf hin auf ein Angebot von Lizenzinhaber Paramount.

Nachdem Jason in Teil 6 im Crystal Lake versenkt wurden war, gelingt es ihm sich aus seinem nassen Grab zu befreien und macht sich, noch vermoderter als im Vorgänger, auf seinem Weg zum „neuen Camp“ am See. Was er dort vorhat, braucht man hier wohl nicht weiter erklären.
Gleichzeitig ist auch die junge Tina mit ihrer Mutter auf den Weg ins Camp. Dort soll ihr, einst durch den Tod ihres Vaters in der Kindheit ausgelöste, Trauma bekämpft werden. Nebenbei besitzt Sie außerdem auch noch telekinetische Kräfte.
Schließlich im Camp angekommen verschwinden immer mehr ihrer Mitbewohner spurlos. Tina ist natürlich die Einzige, die merkt das hier etwas nicht stimmt und glauben tut ihr natürlich mal wieder keiner.
Alles läuft dann auf den finalen Kampf zwischen ihr und Jason hinaus…

Und besagter Kampf schafft es auch die wirklich letzten posetiven Eindrücke vom 7 Teil der Freitag der 13. Reihe in Windeseile verfliegen zu lassen. John Carl Buechler hat es mal wieder hingekriegt das Ganze spektakulär dämlich in Szene zu setzen so läuft Tina in etwa stets vor Jason weg, wird irgendwie aufgehalten, der Killer trabt an, Sie schreit, Er wird mit einer telekinetischen Attacke attackiert und Sie läuft wieder weg, wird wieder aufgehalten etc.
Ein weiterer Punkt der wirklich zum Haare raufen ist sind die Charaktere. Gewiss, Sie waren stets ziemlich flach innerhalb der Reihe und oft eher Mittel zum Zweck (Die einzige Ausnahme stellt da wohl nur Tommy Jarvis in den Teilen 4 – 6 da) aber was Graf Zottelbart auf dem Regiestuhl uns hier versucht aufzutischen ist echt der Hammer. Über den ganzen Film hinweg tauchen geradezu pausenlos Figuren auf die auch genauso schnell getötet werden. Ok, der Bodycount ist ziemlich hoch aber bei der ganzen Schlitzer-Aktion wird sich so gut wie keine Zeit für die angeblichen Hauptdarsteller wie Tina und deren Mutter genommen und da es so für den Zuschauer gar nicht möglich ist, eine Verbindung zu den Protagonisten aufzubauen um so wenigstens ein Fünckchen Atmosphäre zu erzeugen, zieht das ganze Geschehen auch recht am Zuschauer vorbei.

Fazit:
Langweilig und dämlich…
Das Einzige posetive am Film ist ein recht gut in Szene gesetzter Jason, der hier zum ersten mal von Kane Hodder dargestellt wurde welcher über die Jahre mit eben dieser Darstellung recht bekannt bei den Genrefans gewurden ist. Meiner Meinung nach wird Hodders Leistung allerdings im Allgemeinen auch etwas überbewertet. Leute wie C.J. Graham haben zuvor hinter der Maske der Crystal Lake Killers nicht minder gute Arbeit geleistet.
Da sich der Film wirklich fast ausschließlich auf die Mordszenen konzentriert, fällt zudem auch ziemlich schlecht auf, das er vor seiner offiziellen Veröffentlichung für das von Paramount anvisierte R-Rating geradezu enorm Feder lassen musste. Beinahe kein Mord ist mehr in der ursprünglichen Länge zusehen.
Naja... Mit Abstand der Schlechteste unter den Freitag der 13. Filmen.

Johnny Danger 21.03.2007

-Offizielle Wertung:
X X X X X X X X X X 04/10