-Titel: Hell Hunters
-Originaltitel: Treasure Hunter
-Alternativtitel: Hell Hunters – Die Jäger der Hölle, Jäger der Hölle
-Kategorie: Supertrash
-Herstellerland und Jahr: Hongkong 1988
-Regie: Bruce Lambert (Filmark Pseudonym)
-Drehbuch: Gleen Clegg
-Kamera:  
-Musik: Tom Lee
-Special FX: Edwim Morgan
-Produzent(en): Tomas Tang
-Darsteller: Eddie Leo, Derry Bishop, Albert Wilton u.a.
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Cover der deutschen VHS von VPS
-Review:

Unter dem Pseudonym Bruce Lambert tischt uns hier einer von Tomas Tangs Mannen eine ziemlich wirre Mischung aus Indiana Jones und Rambo auf. Wirr waren seine Filme ja eigentlich immer aber dieses Mal ist es wirklich das pure Chaos.

Der Streifen dreht sich um ein Haufen Typen, mit bunten T-Shirts, dämlichen Sprüchen und Spielzeuggewehren die eine geheimnisvolle Statue suchen sowie eine Spezialeinheit samt Klischeecharakteren wie „Den Boss“, „Der Rambo Typ“ und „Der Kanonenfutter Mann “ (Letzterer segnet bereits nach 2 Minuten das Zeitliche), welche scheinbar Ziellos durch irgendeinen Dschungel irrt… Oder zumindest Das, was man hier Dschungel nennt.
Dann ist da auch noch so ein Typ mit Armeehose, roten T-Shirt, Rambo Stirnband und übelster 80 ´er Jahre Föhnfrisur, der dann auch die Statue haben will.
Aus nicht wirklich nachvollziehbaren Gründen greifen die Spielzeuggewehr Typen dann auch noch ein paar Mal die Spezialeinheit an, wobei Sie sich plötzlich in Asiaten verwandeln, über den Haufen geballert werden und dann doch wieder leben…
Erklären kann man das Ganze ganz einfach damit, das der Film (mal wieder) aus 2 Teilen zusammen geschnitten wurde: Zum einen aus irgendeinen billigen Streifen aus Indonesien oder Thailand, zum anderen aus neu gedrehten Material, welches versucht einige Kaukasier in den Film zu integrieren um den Film besser im Westen vermarkten zu können. Besonders Letzteres, von Godfrey Ho neu gedrehte Material, weiß zu unterhalten, macht aber im Endeffekt gerade mal geschätzte 5 - 7 Minuten der Gesamtspielzeit aus.

Neben dem selten dämlichen Dialogabtausch ist das absolute Highlight des Films der Endkampf zwischen dem letzten Lebenden der Spielzeuggewehrtypen und dem Föhnfrisur Macker. Mitten im Feuergefecht bei der endlich gefundenen Statue, welche sich zudem auch noch als typisch Asiatischer 1 Dollar Souvenirramsch entpuppt, beginnt diese plötzlich zu reden, steigt in die Lüfte und verschwindet spurlos mit den Worten „In den letzten 500 Jahren habe ich genug Energie gesammelt um diesen Planeten wieder verlassen zu können. Eure Jagd ist vergeblich gewesen!“ und zu Ende ist dieser Storypart… Was danach mit den beiden Typen passiert wird nicht mehr erklärt…

Fazit:
Das neu gedrehte Material im Film ist zwar gewohnt dämlich amüsant, aber im Endeffekt macht es aber LEIDER nur einen kleinen Bruchteil des Filmes aus und so muss man sich leider viel zu lange mit dem stinklangweiligen Part um die Spezialeinheit rumschlagen… 3 Punkte!

P.S.
Ich habe im ganzen Film weder den auf dem Cover gezeigten, Auto rammenden Elefanten, noch das Krokodil, weder die blonde Amazone mit Maschinengewehr und erst recht nicht den goldenen Fisch mit den Rubin Augen sichten können!

Johnny Danger, 06.01.2008

-Offizielle Wertung:
X X X X X X X X X X 03/10