-Titel: Hininden Gausu
-Originaltitel: Hininden Gausu
-Alternativtitel: Hininden Gauss, Hazy Moon
-Kategorie: Hentaianime, Ninjas
-Herstellerland und Jahr: Japan 2005
-Regie: Rin Shin
-Drehbuch: Yoshio Takaoka
-Kamera:  
-Musik:  
-Special FX:  
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-Externe Links: Offizielle Website, OFDb
   
   
   

 

 

Cover der jap. DVD von Pink Pineapple
-Review:

Endlich mal wieder eine Produktion aus dem Hentaibereich, bei der nicht irgendein drittklassiges PC Spiel oder Manga als Vorlage diente.

Die Geschichte startet im mittelalterlichen Japan wo Prinzessin Karama, welche sich auf der Flucht vor den Schergen des fiesen Shogun Genai befindet. An ihrer Seite sind ihre Leibwächterinnen Momoka und Kaede, die außerdem auch noch außerst talentierte Kunoichi (Japanische Bezeichnung für einen weiblichne Ninja) sind.
In den Wäldern vor der Burg ihres Vaters wird die kleine Gruppe schließlich von einen Haufen Ninjas gestellt, welche die Prinzessin zu Genai bringen und deren Begleiterinnen beseitigen sollen. Zum Glück beherrschen Momoka und Kaede aber außergewöhnliche Kampftechniken, die Sie ihren Gegner weit überlegen machen. Während Momoka ihre Haare als Waffe einsetzen kann, was man ja schon mal hier und da gesehen hat, besitzt Kaede eine derart skurille Fähigkeit, das ich glatt ein paar mal zurück spulen musste, um es für Möglich zu halten: Sie kann nämlich Milch aus ihren Brüsten schießen, welche ihre Gegner wie Butter zerschneidet.

Kaede´s Ninpou: Chichi Henge Technik

Nachdem die beiden den größten Teil der Angreifer ins Jenseits befördert haben, werden Sie plötzlich vom Anführer der Ninja, einen muskolösen grünhäutigen Typen namens Shura, mit einer Kampftechnik überrascht, welche Sie zu Boden gehen läßt. Als der Typ sich nun die Prinzessin schnappen will, stürzt diese auf ihrer Flucht einen Abhand hinunter...

Szenenwechsel ins Japan der Gegenwart, wo unterdessen der junge Daisuke mit seiner Freundin herum macht, als plötzlich ein grelles Licht am Himmel erscheint und ihn zu sich ruft. Ohne zu wissen, was da jetzt genau geschehen ist, findet er sich plötzlich im mittelalterlichen Japan, auf Prinzessin Karama liegend, wieder.
Nach kurzem Geplänkel ist die Prinzessin davon überzeugt, das Daisuke der „Man von Gausu“ ist, ein Unbekannter welcher aus einer fernen Welt kommen soll um Japan vor dem Untergang zu retten.
Nach einem kleinen Streit unter mitwirken eines kleinen Kappa (Ein froschähnliches Wesen aus der japanischen Mythologie), der mit seinen dämlichen Rumgehampel schnell auf die Nerven gehen kann, zieht Daisuke von dannen unter Flehen der Prinzessin ihr zu helfen.

Unterdessen geht es auch bei Kaede, Momoka und dem bösen Oberninja rund. Nachdem letzterer die beiden Schönheiten gefangen genommen hat muss dieser Sie „natürlich“ erstmal richtig durchnageln. Dumm nur für ihn, das Kaede nicht nur ihre Brüste als Waffe einsetzen kann sondern auch über andere außergewöhnliche Kräfte verfügt. Beim Geschlechtsakt läßt Sie ihre Säfte zu Säure werden und kneift sein bestes Stück mit ihrer außergewöhnlich muskulösen Vagina ab. Kastriert hat er keine Chance und segnet nun in Rekordzeit das Zeitliche.

Während nun die beiden Kunoichi wieder zur Prinzessin stoßen, gerät Daisuke an einen Schergen des bösen Shogun Genai, welcher ihn auf die Burg seines Herren bringt. Wie schon die Prinzessin, hält man ihn auch hier für den Sagenumwobenen „Man von Gausu“ und gibt ihn in die Hände der wunderschönen Kimu. Unter ihren Augen soll Daisuke 3 ihrer Dienerinnen mit seinem Samen befruchten, denn „der „Man von Gausu“ besitzt nicht nur die Fähigkeit Japan zuretten, sondern kann das Land auch entgültig in den Abgrund stürzen, wenn er seine Kraft (Hiyo no Mitama genannt) der falschen Seite widmet, was Genai für seine bösen Zwecke nutzen will. Gleichzeitig gibt er auch den Befehl die Prinzessin zu töten, da er Sie nur brauchte um den "Man von Gausu" herbei zu rufen.

Unter den wachsamen Augen von Genai rauben Kimus Dienerinnen Daisuke sämtliche Sinne und sein "Hiyo no Mitama"

Hininden Gausu endet damit, das Kimus Dienerinnen den Samen von Daisuke entfangen. Über den weiteren Verlauf der Geschichte läßt die Produktionsfirma Pink Pineapple aber den Zuschauer im Dunkeln, da man die OVA Reihe nach nur einer Episode wieder einstellte. Zum größten Teil liegt das daran, dass das Studio ARMS, mit dem Pink Pineapple Hininden Gausu produzierte, Bankrott ging. Dabei hätte Pink Pineapple aber mit Sicherheit daran gut getan, ihre einzigste wirklich gelungene Produktion seit etlichen Jahren mal etwas aggressiver zu vertreten, denn das einst führende Produktionsstudio im Raum des Hentaigenres, bringt seit Ende der 90´er nur noch qualitativ minderwertige Produktionen auf den Markt weshalb Sie ihr einstiges Monopol längst an Firmen wie Milky (U.a für die Bible Black Reihe verantwortlich) abgetreten haben.
An den japanischen Ladentischen soll sich auf jeden Fall die eine OVA von Hinnden Gausu recht gut verkauft haben. Trotzdem gibt es immer noch keine Zeichen für eine kommende Fortsetzung.

Fazit:
Zwar wartet Hininden Gausu mit allerhand durchgenudelten Klischees auf, wie etwa Prinzessin Karama, welche die übliche naive Jungfrau, der Emanzipation ein Fremdwort ist und ohne männliche Hilfe "nichts" hin bekommt, dem männlichen Standartcharakter, der (nahezu) jede Brust im Film anfassen darf und eigentlich nur dazu dient, das sich die japanischen Otakus besser in das ganze Geschehen rein versetzen können und auch nicht zu vergessen die üblichen Vergewaltigungsszenen. "JEDOCH" kann die OVA auch mit ein paar guten wie innovativen Ideen aufwarten welche das ganze Geschehen aus dem üblichen Genrebrei heraushebten aufwarten.
Ein weiterer großer Pluspunkt sind die Animationen. Man merkt sofort, das hier Jemand wie Rin Shin seine Finger im Spiel hatte, welcher bereits bei Midnight Panther erstklassige Arbeit ablieferte.

Das Einzigste was mir bei Hininden Gausu nicht gefällt, ist das offene Ende... Vielleicht hat man ja Glück und Pink Pineapple reicht nochmal eine zweite Episode nach...

Johnny Danger, 08.06.2008

-Offizielle Wertung:
X X X X X X X X X X 08/10