-Titel: I am Omega
-Originaltitel: I am Omega
-Alternativtitel:  
-Kategorie: Fantasy/ Sci-Fi
-Herstellerland und Jahr: USA 2007
-Regie: Griff Furst
-Drehbuch: Geoff Meed
-Kamera: Alexander Yellen
-Musik: David Raiklen
-Special FX:  
-Produzent(en): David Michael Latt
-Darsteller: Mark Dacascos, Geoff Meed, 
  Jeniffer  Lee Wiggins u.a.
-Interne Links:  
-Externe Links: OFDb, IMDb
   
 

 

 

Cover der deutschen DVD von Sunfilm
-Review:

Nun mehr seit 1997 treibt das Studio „The Asylum“ mit extrem billig heruntergekurbelten Schundfilmen sein Unwesen in den Regalen der Videotheken. Bekanntheit erreichte der Laden spätestens als man begann zu jedem großen Hollywood Blockbuster ein kostengünstig heruntergekurbeltes sowie meist ziemlich dreist zusammen geklautes Plagiat in die Regale zustellen. Zu „Alien vs. Predator“ gab es da etwa „Alien vs. Hunter“ und zu „Transformers“ „Transmorphers“.
Auch bei einem der Blockbuster des Jahres 2007 (In Deutschland erst 2008 gestartet), „I am Legend“, ließ man sich nicht lumpen und brachte pünktlich zum Kinostart „I am Omega“ raus.
Nach Gurken wie „Hells Highway“ hatte ich mir eingentlich geschworen in Zukunft die Finger von Produktionen aus dem Hause „The Asylum“ zu lassen aber kein geringerer als Mark Dacascos in der Hauptrolle schaffte es doch glatt mein Interesse zu entfachen.

Ein unbekannter Virus ist über die Menschheit hergefallen und hat Sie fast komplett ausgelöscht. Wer überlebt hat trottet jetzt als Zombie durch die Straßen, immer auf der Suche nach frischem Fleisch.
Mittendrin in dieser Welt lebt Renchard (Mark Dacascos) der durch den Virus Frau und Sohn verlor, zurück gezogen irgendwo in den Wäldern um Los Angeles.
Durch die Einsamkeit immer dem Wahninn ein Stück näher rückend, jagt er Tagsüber Zombies und sitzt Nachts vor seinem Laptop, in der Hoffnung, das sich Jemand meldet.
Als er eines Tages tatsächlich eine Nachricht von einem anderen Menschen erhält, glaubt er das seine Sinne ihm einen Streich spielen. Erst als 2 Männer auftauchen und seine Bude in die Luft jagen, kommt er in die die Gänge.
Mit Nunchaku, MP5 und Machete im Gepäck macht Renchard sich also auf die die Stadt um die Überlebende rauszuholen…

Das große Rätsel ist hier wohl, wie Mark Dacascos zu diesem Film gekommen ist. Gewiss, mal abgesehen von Filmen wie „Crying Freeman“ und „Pakt der Wölfe“ bezieht sich der größte Teil seines Schaffen auf dem B-Movie Bereich aber „I am Omega“ bewegt sich Budget Technisch maximal auf dem finanziellen Niveau eines Amateurfilmes, den sich ein paar Schüler mühsam mit Austragen der Sonntagszeitung zusammen geknausert haben.
Umso erstaunlicher ist es, das Mark Dacascos der Film tatsächlich Spaß gemacht zu haben scheint und er liefert zudem noch eine der besten Leistungen seiner gesamten Schauspielkarriere ab. Im Audiokommentar der DVD sagt Dacascos sogar, das er noch nie soviel Spaß an einem Set gehabt hat.
Ein weiterer großes Pluspunkt ist die Arbeit von Griff Furst auf dem Regiestuhl, der beim Dreh gerade mal 25 Jahre alt war. Er zeigt wirklich außerordentliches Talent dabei das Maximale aus dem Minimalen rauszuholen. So schafft er es in etwa die Locations, welche sich von Wald bis Hinterhof erstrecken und sich wirklich an einer Hand abzählen lassen, stets in einem neuen Blickwinkel einzufangen.

Fazit:
Regisseur Griff Furst zeigt beweist sich als äußerst talentierter Filmemacher, der, wie bereits erwähnt, das geringe Budget perfekt einzusetzen weiß.
Mit Mark Dacascos in der Hauptrolle ist „I am Omega“  mehr als perfekt besetzt und der talentierte Kampfsportler beweist zudem, das er auch ohne die sonst so standardisierten Kampfeinlagen zu überzeugen vermag.

„I am Omega“ ist ohne jede Frage das Beste was„The Asylum“ jemals hervor gebracht hat!

Johnny Danger, 16.05.2008

-Offizielle Wertung:
X X X X X X X X X X 08/10