-Titel: Imma Yojo 3
-Originaltitel: Imma Yojo 3
-Alternativtitel: Imma Youjo – The pathless Traveller,
  Maya Teufelshure, The Erotic Temptress
-Kategorie: Hentaianime
-Herstellerland und Jahr: Japan 1995
-Regie: Kazumasa Muraki
-Drehbuch:  
-Kamera:  
-Musik:  
-Special FX:  
-Produzent(en): Katzumitsu Takashima
-Darsteller:  
-Interne Links:  
-Externe Links: Gaijinjoe, Hentaineko, OFDb
   
 

 

 

Cover der deutschen DVD von Goldlight
-Review:
Im dritten Teil der Imma Yojo Reihe nimmt Regisseur Kazumasa Muraki den Zuschauer mit auf eine Reise in mittelalterliche Japan.
Um den Zuschauer den Einstieg zu erleichtern beginnt “Imma Yojo 3“, ähnlich einem Slasherfilm, in tiefster Nacht mit dem obligatorischen Openingkill. Da es sich hier um einen Hentaianime handelt geschieht dieser natürlich mit einem Openingfuck.
Am nächsten Tag lernt man den jungen Ronin Hirota kennen. Dieser durchstreift das Land auf der Suche nach Arbeit. Während einer Rast nahe eines ehemaligen Schlachtfeldes, auf dem noch immer etliche Leichen liegen, begegnet er dem Soldaten Shinbei, mit welchem er, nach einem kurzen Gespräch, beschließt, sich zusammen auf Arbeitsuche zu machen. Als Ziel legen Sie ein nahe gelegenes Fürstentum fest.
Auf dem Weg dorthin müssen die Beiden allerdings einen finsteren Wald passieren, an dessen Eingang Sie ein alter Mann aufhält und die Männer vor einem fiesen Dämon warnt, der hier hausen soll. Von solchen Geschichten lassen sich natürlich keine echten Kerle abschrecken und so belächelt man lediglich die Warnung und macht sich auf den Weg.
Auf einer Wiese entdecken Sie wenig später die junge Maya, welche von Banditen vergewaltigt wird. Sofort eilen Hirota und Shinbei zur Rettung und töten alle Schurken. Als Dank dafür werden Beide ins Haus von Mayas Herrin, Prinzessin Akina, eingeladen die man dann auch gerne annimmt, vor allem da man noch kein Platz zum Übernachten gefunden hat.
Nach einem herzhaften Mahl sowie ein Bad in der anliegenden, heißen Quelle bringen Akina und Maya den beiden Männern ihre Dankbarkeit dann auch nochmal körperlich zum Ausdruck. Doch das Techtelmechtel endet etwas anders als es sich die beiden Männer gedacht haben denn die Prinzessin birgt ein teuflisches Geheimnis: Einst als junge Frau im Wald ausgesetzt und brutal vergewaltigt, schloss Sie ein Pakt mit einem Dämon, der ihr unheimliche Kräfte verlieh. Getrieben durch einen krankhaften Haß auf Männer, lockt seitdem ahnungslose Reisende zwischen ihre Beine und läßt Sie zu kleinen Spinnen (?!) zusammen schrumpeln.
Als wäre das noch nicht genug, hat Akina Maya, welche Sie einst als Baby ausgesetzt im Wald fand, ein fieses Tattoo stechen lassen, in welchem ein bizarres Spinnenmonster haust.
Anders als bei den Vorgängern, ist „Imma Yojo 3“ im Horrorbereich angesiedelt und bietet mit dem mittelalterlichen Japan als Schauplatz eine reizvolle Abwechslung zu den anderen 4 Teilen der Reihe.
Aber das ist noch längst nicht Alles, denn der Anime kann auch noch mit einer, für einen Hentaianime, recht gut durchdachten Story sowie interessanten Charakteren aufwarten, die den Zuschauer schnell mit sich reißen. Lediglich die Figur des jungen Helden Hirota ist doch mal wieder sehr in Klischees gefangen. Nicht zuletzt dank des nihilistischen Endes fällt dieser, eher kleine Kritikpunkt aber kaum auf. Des weiteren kann der 3 Teil, wie auch schon die Vorgänger, durch seine erstklassigen Animationen punkten, wobei man wieder auf einen neuen Zeichenstil setzte, um die Reihe nicht in Routine verfallen zu lassen.
Wie bei einem Hentaianime üblich, liegt natürlich der Kernpunkt von „Imma Yojo 3“ beim Geschlechtsverkehr und da kann der Film dem Zuschauer so einiges bieten. Alle Sexszenen sind dabei mit recht viel Einfallsreichtum umgesetzt wurden und ergeben mit der allgegenwärtigen Gewalt sowie düsteren Atmosphäre eine stimmige Mischung, die es schafft, sich posetiv vom Genre-Mainstream abzusetzen.

Johnny Danger 12.03.2005 (Updatess 05.05.2006, 30.04.2009)

-Offizielle Wertung:
X X X X X X X X X X 09/10