-Titel: Immorality
-Originaltitel: In no Houteishiki
-Alternativtitel: Equation of the Immoral
-Kategorie: Hentaianime
-Herstellerland und Jahr: Japan 1995
-Regie:  
-Drehbuch: Moka Sosoru
-Kamera:  
-Musik:  
-Special FX:  
-Produzent(en):  
-Darsteller:  
-Interne Links:  
-Externe Links: Episode 1 – Offizielle Seite,
  Episode 2 – Offizielle Seite,
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Cover der US DVD von Hustler
-Review:

Willkommen in der Welt des Mangaka Azuki Kurenai. Gerade wenn man denkt, bereits Alles zu kennen was das Hentaigenre zu bieten hat, kommt einen eine Granate wie „Immorality“ unter die Augen. Es ist wirklich schwer, diesen recht bizarren Cocktail aus ausgedehnten Gruppensexszenen, merkwürdig anmutenden Horror und Fantasy-Elementen sowie einer dicken Ladung Trash in Worte zu fassen.

Im Mittelpunkt von „Immorality“ steht Saeki Sayoko, eine Junge Frau welche zu Beginn der Geschichte an einer Schule als Krankenschwester anfängt. Was keiner weiß, ist, das es sich bei ihr um eine Geheimagentin handelt, welche den Drogenring der Direktorin sprengen soll. Als wäre das noch nicht genug, schlummert in Saeki Sayoko außerdem noch ein böser Dämon, der sich von männlichen Körpersäften ernährt: Und so schleicht Sie, ganz nebenbei, nachts durch die Gassen um ahnungslosen Männern das Leben auszusaugen. Hinzukommen dann (natürlich) noch dämonische Sexrituale, welche die Direktorin und ihre Untergebenen veranstalten, sowie ein dämlich wie nerviger Junge, welcher ständig der Hauptakteurin nachstellt.

Azuki Kurenais Manga „Yoru no Houteishiki“, die Vorlage für „Immorality“

Die Handlung ist also reichlich undurchsichtig und total wirr konstruiert. Hinzu kommt noch ein Zeichenstil der billiger kaum wirken könnte. So variieren etwa die Geschlechtsorgane, der männlichen Protagonisten, in den Sexszenen von Einstellung zu Einstellung in ihrer Größe und die weiblichen Figuren haben durch die Bank einen Vorbau, mit dem sich im realen Leben kaum noch Jemand bewegen könnte.
Ich finde es schon recht faszinierend, das man das Alles 1:1 von Azuki Kurenais Mangavorlage „Yoru no Houteishiki“ und „In no Houteishiki“  übernommen hat, besonders da dessen Zeichenstil im Anime gleich nochmal doppelt so trashig rüber kommt.
Hat man sich aber erst einmal auf „Immorality“ eingelassen, bekommt man als Zuschauer aber eine Achterbahnfahrt geboten, das sich die Balken biegen. Während man sich in der einen Szene noch über die dämlichen Dialoge amüsiert, bekommt man in der nächsten Sexszenen aufgetischt, bei denen man sich die Augen (nicht nur einmal) reiben muss, um das Gezeigte zu glauben. Hier wird wirklich beinahe Alles ausprobiert, was die Fantasie so hergibt. Dabei reicht die Palette von „normalen“ Sex, über Pinkelspielchen bis hin zu Futanari-Szenen.

Fazit:
„Immorality“ ist wirklich einer der unterhaltsamsten wie auch bizarrsten Genrevertreter, die mir bisher untergekommen sind. Gerade weil die 2 teilige OVA so aus der Reihe fällt, ist Sie aber auch gleichzeitig wirklich nichts für den normalen Hentai-Konsumenten.
Negativ anrechnen kann ich „Immorality“ eigentlich nur, das die Reihe bereits nach 2 Episoden eingestellt wurde und das Ende somit offen bleibt.

Johnny Danger 29.10.2006 (Update 28.11.2009)

-Offizielle Wertung:
X X X X X X X X X X 8/10 Punkte