-Titel: Krieg der Welten 2 – Die nächste Angrifswelle
-Originaltitel: War of the Worlds 2: The Next Wave
-Alternativtitel:  
-Kategorie: Fantasy/ Sci-Fi, Supertrash
-Herstellerland und Jahr: USA 2008
-Regie: C. Thomas Howell
-Drehbuch: Steve Bevilacqua, Eric Forsberg
-Kamera:  
-Musik: Ralph Rieckermann
-Special FX:  
-Produzent(en): David Michael Latt
-Darsteller: C. Thomas Howell, Christopher Reid, Fred Griffith,
  Kim Little, Jonathan Levit u.a.
-Interne Links:  
-Externe Links: OFDb, IMDb
   
   

 

 

Cover der deutschen DVD von Great Movies
-Review:

Mit Filmen wie „Die Rote Flut“, „E.T.“ und „Hitcher – Der Highway Killer“ ist C. Thomas Howell in den 80´ern zum Teeniestar geworden. In den 90´ern kam dann mit etlichen Billigproduktionen der große Fall. Und heute? Ja, schlussendlich ist er bei den Mockbustern von „The Asylum“ gelandet.
Im Jahr 2005 spielte Howell für Sie die Hauptrolle im Mockbuster „War of the Worlds“, dessen Vorbild Steven Spielbergs gleichnamiger Blockbuster mit Tom Cruise war. Naja wie auch immer, trotz der Tatsache das „The Asylum“ in den USA nicht gerade den besten Ruf hat scheint der Flick genug Geld in die Kassen gespühlt zu haben um die hier vorliegende Fortsetzung zu rechtfertigen.
Howell brachte sich dabei nicht nur als Hauptdarsteller mit ein, sondern versuchte sich auch gleich mal als Regisseur.

Die Story an sich ist schnell zusammen gefasst:
Nach der Invasion lebt Howells Charakter zusammen mit seinem Sohn abgeschieden im Wald und ist davon überzeugt das die Marsianer zurück kommen werden um sich auch die letzten Menschen zu holen. Und das tun Sie schließlich dann auch, werden erneut besiegt und ende.

Tja, leider scheint Howell mit seinem Doppeltpart Hauptdarsteller/ Regisseur ziemlich überfordert gewesen zu sein. Der ganze Film ist einfach zu Dialog lastig geworden und man versucht sich an einer zu komplexen Handlung, für welche man einfach nicht über das nötige Knowhow verfügt um diese auch im Film vernünftig umzusetzen. So gibt es etliche Logiklöcher und einen venünftigen Spannungsaufbau hat mann dann gleichkomplett aus den Augen verloren.
Was den Film jedoch vor den gänzlichen Absturz rettet ist der Trashfaktor, und dieser ist ungemein hoch. Wer bereits „I am Omega“ kennt, werden zu allererst die identischen Locations auffallen, allen voran Howell´s Hütte im Wald, in welcher sich es schon Mark Dacascos bequem gemacht hatte.
Hinzu kommen dann noch gewohnt unterirdisch schlecht agierende Darsteller, nur Howell merkt man etwas Können an, sowie extrem billige Kulissen aus angemalten Plastikfolien und Bettlaken. Da sind einige Lacher beim (geneigten) Zuschauers vorprogrammiert.
Überraschend professionell fallen jedoch die CGI Effekte auf, mal abgesehen von der Tatsache das die Dreibeinigen Alienwalker trotz ihrer Größe zum Teil keinen Schatten werfen, liegen diese deutlich über dem gängigen B-Movie Standart und lassen Die anderer Schundläden, wie etwa „Nu Image“, trotz großer Budget Unterschiede weit hinter sich.

Am Ende kann man sagen das „Krieg der Welten 2 – Die nächste Angrifswelle” bestimmt kein Meilenstein des Trashfilms darstellt und über einige Längen durch langweilige Dialoge sehr zum gähnen animiert. Jedoch besticht er gleichzeitig auch durch seine amüsant billige Machart wie auch das Unvermögen der Darsteller was dem Ganzen gut verdiente 4 Punkte beschert. Nach einmal angucken ist zwar die Luft raus, jedoch gibt es auch Tonnenweise schlechtere Filme!

Auf der Rückseite der deutschen DVD gibt es übrigens eine Chart Prognose von der „Videowoche”, welche dem Film eine Platzierung in den „TOP 30“ prophezeit. Na wenn das nichts ist…

Johnny Danger, 23.11.2008

-Offizielle Wertung:
X X X X X X X X X X 04/10