-Titel: Milk Money
-Originaltitel: Uba
-Alternativtitel:  
-Kategorie: Hentaianime
-Herstellerland und Jahr: Japan 2005
-Regie: Norihiko Nagahm
-Drehbuch: Shinji Midareuchi
-Kamera:  
-Musik:  
-Special FX:  
-Produzent(en): Riki Niki, Shiyuta Tohato
-Darsteller:  
-Interne Links:  
-Externe Links: Offizielle Website Ep. 1, Offizielle Website
  Ep. 2, Hentaineko, OFDb
   
   

 

 

Cover der US DVD von Kitty
-Review:

Wenn man das Cover von Milk Money sieht, denkt man als erstes, hier nun einen weiteren Hentaianime vor sich liegen zuhaben, der seine Reize aus erneuten Tabubrüchen versucht zu erzielen. Doch hinter Milk Money verbirgt sich weit mehr, als sich auf den ersten Blick erahnen läßt…

Die schöne Kyoko verliert bei einem Autounfall ihren Ehemann samt Sohn im Babyalter. Wie durch ein Wunder überlebt Sie den Vorfall. Jedoch hat der Vorfall bei ihr einen derart großen Schock ausgelöst, das ihre Brüste fortan nicht mehr aufhören Milch zuproduzieren.
Fortan verdingt Sie sich als „Milk Maid“, und nährt Babys an ihren Brüsten, deren Mütter selbst nicht im Stande sind solche zu produzieren.

Jahre später…
Toji war als kleines Kind eines von Kyokos „Milchkindern“ und das, was man sich in Japan unter einem „Otaku“ vorstellt. Damit er zu seiner Schule gehen kann, verfügt er bereits als Jugendlicher über eine kleine Wohnung, in welcher der Müll sich schon so hoch auftürmt, das er einen neuen Fußbodenbelag bildet. Dem Jungen macht das Alles aber nichts aus, denn seit Kyoko ihn bis ins Kindesalter stillte, ist er geradezu besessen von großen Brüsten und verbringt scheinbar seine komplette Freizeit damit, sich Pornos auf seinem PC anzugucken.

Tojis Wohnung

Im neuen Schuljahr soll nun Kyokos Tochter Maruka mit Toji an die selbe Schule gehen. Beide freunden sich schnell an und das Mädchen verliebt sich ihn den Jungen. Diesen will jedoch Kyoko ganz für sich alleine und Toji ist seiner alten „Milk Maid“ alles andere als abgeneigt.
Als Maruka ihr in die Quere kommt, tötet Kyoko ihre eigene Tochter ohne jeden Skrupel. Dabei kommt Sie aber noch recht gut davon, denn als Toji das nächste Mal bei Kyoko vorbei kommt, landet er in ihrem Folterkeller und wird dort von ihr traktiert bis sein bestes Stück geradezu „zerplatzt“.

Hinter  Kyokos Auftreten als nette und hilfsbereite Mutter verbirgt sich eine psychisch gestörte Frau, die besessen davon ist, Alle Kinder zu sich zuholen, die Sie einst an ihren Brüsten stillte und dabei geht Sie über Leichen…

Bizarre Sexual praktiken dominieren das Geschehen in der 2 teiligen OVA

Milk Money ist weit mehr als nur die übliche Hentaikost. Die 2 teilige OVA entpuppt sich als düsterer Thriller mit herrlich zynischem Ende.  Die Charaktere können ebenso überzeugen, auch wenn gerade mal eine Handvoll Figuren im Rahmen der Geschichte auftauchen. Allein schon Toji, der eine Art kritischen Blick auf das eigene Zielpuplikum darstellt ist schon einen Blick wert.
Jedoch hat die OVA auch einen großen Schwachpunkt: Die Animationen. Auf den ersten Blick bestechen Sie zwar durch farbenfrohe Bilder und einem Zeichenstil, der doch deutlich aus der Menge hervorsticht, jedoch wiederholen Sie sich bei den Sexszenen des Öfteren und lassen dadurch Milk Money in einem, vielleicht gewollt, vielleicht ungewollt, B-Movie Licht aufstrahlen, das der OVA überhaupt nicht steht.

Naja, 8 Punkte hat er sich aber trotzdem verdient, auch weil er trotz der Animationen noch weit besser als manch anderer Genrebeitrag ist, dem ich 7 Punkte gegeben habe!

Johnny Danger, 14.06.2008

-Offizielle Wertung:
X X X X X X X X X X 08/10