-Titel: Phantom Raiders
-Originaltitel: Phantom Raiders
-Alternativtitel: Phantom Raiders – Tod dem schwarzen Skorpion
-Kategorie: Action
-Herstellerland und Jahr: Philippinen 1988
-Regie: Sonny Sanders
-Drehbuch: Tomothy Jorge, Sonny Sanders
-Kamera:  
-Musik:  
-Special FX:  
-Produzent(en): K.Y. Lim
-Darsteller: Miles O´Keeffe, Mike Monty, Don Holtz u.a.
-Interne Links:  
-Externe Links: OFDb, IMDb
   
   
   

 

 

Cover der deutschen DVD von Starlight
-Review:

Schlechte Laune? Draußen wieder nur mieses Wetter und auf der Arbeit gab es nur Stress? Dann ist „Phantom Raiders“, aus den berüchtigten Silver Star Schmiede, genau das Richtige. Dieser, auf den Philippinen abgefilmter, Actiontrash bietet wirklich soviel Quatsch das er einen aus fast jeden Stimmungsloch hebt.

Mike Monty, bekannt aus Trashgranaten wie Ninja Jäger und „Die Macht der Ninja“, spielt einen hoch dekorierten Green Beret der in Vietnam zu den Kommunisten übergelaufen ist und im Dschungel Terroristen ausbildet. Als dieser einen Fotografen kalt stellt, der das Ausbildungslager entdeckt hat, wird die CIA auf seine Machenschaften aufmerksam.
So kommt Miles O´Keeffe („Ator“) als eine Art U.S. Army Dschungel Ninja ins Spiel, welcher spontan 3 pummelige Bartträger um die 60 (Einer sieht aus wie der Weihnachtmann, nur mit schwarzem Bart) rekrutiert und diese in die Lehre des Ninjutsu einweiht (Kein Scherz!). Zusammen mit Mike Monty´s Filmsohn formt man eine schlagkräftige Spezialeinheit.
Was folgt ist ein Non-Stop Feuergefecht im Dschungel Vietnams (Naja, eigentlich ja im philippineschen Dschungel) welches fast die Hälfte (!) des gesamten Films umfasst.
Wer „Phantom Raiders“ ernst nimmt, hat schon aber der ersten Sekunde verloren. Das hat beim Dreh wohl auch keiner gemacht, denn anders läst sich dieser Quatsch wohl kaum erklären, den man hier auffährt. Da können etwa die Elite-Bierbäuchen 10 Meter aus dem Stand springen, 2 zusammengesteckte Eisenrohre bilden einen Raketenwerfer, nachgeladen wird sowieso nur wenn´s cool aussieht und wo der Hubschrauber, der die extra spezielle Spezialeinheit im Finale unterstützt, jetzt eigentlich herkam, frage ich mich immer noch. Ansonsten sind die Charaktere auf gewohnten Silver Star Niveau, sprich extrem flach und nur durch Klischees geformt, und die Story bildet eigentlich nur einen Rahmen um dieses ziemlich wild zusammen gebasteltes Filmchen in Form zu halten. Wäre das aber nicht so, würde der Film aber wohl kaum so wunderbar unterhalten, wie er es tut.
Als Miles O´Keeffe Regisseur Sonny Sanders fragte, wieso das Script nur 30 Seiten umfasst, soll dieser lediglich geantwortet haben „We’ll fill it up with Action“.

Zum Abschluß sollte man auch nochmal anmerken, dass das deutsche Label Starlight dieser Trashgranate eine fast schon unverschämt gute DVD spendiert hat, die mittlerweile schon zum Spotpreis zu haben ist.

Johnny Danger, 27.06.2009

-Offizielle Wertung:
X X X X X X X X X X 08/10