Der 1936 in Salt Lake City geborene Richard Harrison verließ seine Heimat im Alter von 17 Jahren und zog nach Los Angeles, wo er seinen ersten Job in einem Fitnessstudio antrat.
Dort hatte Richard zum ersten Mal Kontakt mit dem Filmgeschäft, durch dort trainierende Leuten aus der Branche.
Diese Begegnungen prägten ihn so sehr, das er den Beschluss fasste, Schauspieler zu werden.
Neben einigen kleineren Arbeiten als Schauspieler (U.a. für Twentieth Century Fox) war er als junger Mann auch als Model tätig und brachte es auf die Titelblätter diverser Magazine.
In den frühen 60´er verlagerte Richard dann seine Tätigkeit von den USA nach Italien, wo er es als Hauptdarsteller etlicher Sandalenfilme schnell zu einer kleinen Berühmtheit wurde.
Er ließ sich aber nicht auf ein Genre festlegen und spielte auch in verschiedenen Action und Agentenfilme. Neben den Sandalenfilm waren allerdings die Spaghetti Western sein wichtigster Standfuß im italienischen Filmgeschäft.
Als die italienische Filmindustrie in den 80 ´ern in eine schwere Krise rutsche, zog es Richard nach Asien, wo er fortan in etlichen B-Produktionen zusehen war. Nach einigen Actionfilmen, vornehmlich unter der Regie von Teddy Page, traf er schließlich in Hongkong auf den jungen Godfrey Ho. Nach diversen Zusammenarbeiten wie etwa dem kurioser Weise in Deutschland verbotenen „Magnum Thunderbolt“, unterschrieb Richard einen Vertrag für 2 – 3 Ninjafilme bei IFD, welche unter der Regie von Godfrey Ho abgedreht werden sollten.
Die Dreharbeiten liefen zwar recht problemlos ab, jedoch schnitt man ohne Richards Zustimmung daraus fast die 10 fache Anzahl an Filmen zusammen.
Zwar haben diese ihn bei etlichen Trashfans über die Jahre zu einer Ikone werden lassen, jedoch bezeichnet er Sie Filme als größten Fehler seiner Karriere.
Durch den schlechten Ruf der Ninjafilme geschädigt, zog sich Richard nach einer handvoll Folgeproduktionen (U.a. unter der Regie von Fred Olen Ray) aus dem Filmgeschäft.
Heute lebt er mit seiner zweiten Frau Maria Francesca in Kalifornien.
Als Informationsquelle für diese Biographie dienten die Internetseiten nanarland.com und Wikipedia Englisch