-Titel: Sakura Killer
-Originaltitel: Sakura Killers
-Alternativtitel:  
-Kategorie: Action, Ninjas
-Herstellerland und Jahr: Taiwan, USA 1987
-Regie: Richard Ward
-Drehbuch: David Marks
-Kamera:  
-Musik:  
-Special FX:  
-Produzent(en): Roy McAree, K.L. Lim
-Darsteller: Chuck Connors, Mike Kelly, George Nicholas u.a.
-Interne Links:  
-Externe Links: OFDb, IMDb
   
   
 

 

 

Cover der deutschen VHS von UFA
-Review:

Oh je, dieses mal haben die Ninja ein Magnetband geklaut, auf dem eine Formel enthalten ist, mit der Sie die Weltherrschaft an sich reißen können (Was auch sonst?). Zum Glück hat man den ehemaligen TV-Star Chuck Conners aus dem Altersheim entführt und ihm kurzerhand die Rolle des Colonel angedichtet, welcher sofort Bescheid weiß und seinen Spezialagenten Dennis nach Taiwan schickt, die zweite Heimat der Ninja, wie man dem Zuschauer erklärt. Vor Ort tut er sich mit dem Agenten Sonny zusammen und die Beiden bilden eine Art Crockett und Tubbs für Arme. In bekannter „Miami Vice“ Manier fährt man fortan im stylischen Auto durch Taipei und versucht herauszufinden, wer hinter dem Diebstahl steckt. Immer dabei voll im Bild: Die Sitzbezüge ihres Autos, welche stark an Omas Gardinen erinnern.
Da man es mit Ninjas zutun hat, lässt man sich auch gleich nochmal zu welchen ausbilden.
Zwischendurch hat man dann auch immer wieder, recht Sinnbefreit, Chuck Connors zwischen geschnitten, wie er mit seinem Trecker durch die Gegend fährt oder Ninjas abknallt, die über seine Ranch huschen.
Das Alles gestaltet sich ziemlich amüsant und spielt dabei schon fast in der Liga eines Godfrey Ho. So reichte das Budget etwa gerade mal für ein paar angemalte Holzstöcker als Schwertimitate und die Hauptaufgabe der Ninja scheint es zu sein in geduckter Haltung durch Stadtparks zu rennen. Das Einzige was da noch fehlt, ist eine Synchro wie man Sie bei Ninjajäger oder „Top Mission“ erleben kann. Die Cheographie der Kampfszenen hingen erweist sich als recht gelungen und sorgt, in Kombination mit dem ziemlich hohen Trashfaktor, besonders beim Finale für exzellente Unterhaltung. Zusammen mit ´ner Kiste Bier steht einem amüsanten Abend unter Freunden also nichts mehr im Weg!

Einigen Gerüchten zufolge soll sich übrigens hinter dem Regisseur Richard Ward kein geringerer als Wang Yu („Duell der Giganten“) verbergen, was ich mir persönlich aber nur äußerst schwer vorstellen kann.

Johnny Danger, 05.07.2009

 
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