-Titel: School of Darkness 2
-Originaltitel: Injû onna kyôshi 2/ Injû onna kyôshi 3
-Alternativtitel: Schule der dämonischen Exzesse
-Kategorie: Hentaianime
-Herstellerland und Jahr: Japan 1995
-Regie: Dick Toriishi
-Drehbuch: Hidaka Noburu
-Kamera:  
-Musik: Shiraishi Kimihiko
-Special FX:  
-Produzent(en): Ran Kotaro
-Darsteller:  
-Interne Links:  
-Externe Links: Hentaineko, OFDb
   
   
   

 

 

Cover der US DVD von Nutech
-Review:
Nach der ersten, in sich abgeschlossenen OVA, wechselte man für Episode 2 & 3 fast das komplette Team aus. Auf dem Regiestuhl nahm nun Dick Toriishi platz und das Drehbuch schrieb Hidaka Noburu. Lediglich Shiraishi Kimihiko, der bei School of Darkness für die Musik zuständig war und Ran Kotaro, in der Rolle des Produzenten, blieben. Was die Gründe für diesen recht drastischen Wechsel waren lässt sich mittlerweile nicht mehr aufklären und man kann lediglich wage Vermutungen, wie etwa Differenzen und/ oder Unzufriedenheit über das Endergebnis seitens des Studios, machen .
Die Veränderungen gegenüber dem ersten Teil sind nicht minder drastisch ausgefallen. Neben dem Entschluss nicht an den Vorgänger anzuknöpfen, wurde auch die ganze Grundstruktur abgeändert. Zwar ist Sex nach wie vor der Mittelpunkt, jedoch achtete man bei der Gestaltung der Charaktere ganz genau drauf, das für so ziemlich jeden Geschmack etwas dabei ist umso eine möglichst große Gruppe von Leuten anzusprechen.
Den Einstieg in die Geschichte machen die Heiratspläne des Lehrerpaares Yayoi Mitsuno/ Tatsuya Kubo. Wo andere einen Polterabend veranstalten, fahren diese mit einigen ausgewählten Schülern in die Wildnis Japans. Unter ihnen so illustre Persönlichkeiten wie die lebenslustige Kyoko Sahara, welche über leicht nymphomanische Eigenschaften verfügt und sich quer Bet durch die Gegend poppt, ihr Freund Tetsuy der eigentlich etwas von den Männerschwarm Yuko will, welche aber ihrerseits wiederum lesbisch ist und natürlich nicht zu vergessen die unschuldige Shiori, welche noch Jungfrau und heimlich in ihre Lehrerin verliebt ist.
Gerade als sich Alle in der ersten Nacht fröhlich durch die Gegend poppen, zieht ein mächtiger Storm auf und zerstört das komplette Lager, wobei es auch die Fahrzeuge erwischt, welche unter einer Gerölllawine begraben werden.
Völlig planlos streifen nun Alle durch die Wälder, wobei aus nicht ganz nachvollziehbaren Gründen jeder seinen eigenen Weg zu folgen scheint. Das kommt einen alten durch geknallten Eremiten, der als Forscher für das japanische Militär tätig war ehe sein Flugzeug über der Wildnis abstürzte, gerade recht, denn dieser sucht noch Versuchskaninchen für seine Experimente. Er ist besessen von der Idee eine biologische Superwaffe zu erschaffen und hat sich in einer Höhle eine riesige, „vaginaförmige“ Pflanze herangezogen, die er Biolanta getauft hat.
Als Tatsuya auf die Idee kommt vom Nektar Biolantas zu kosten und sich daraufhin wie von Sinnen über Yayoi hermacht, gelingt es dem Eremiten beide zu überwältigen und in seine kleine Hütte zu schaffen. Er plant Yayoi von seiner Züchtung „besamen“ zu lassen. Vorher will sich der alte Lustmolch aber erstmal noch an der Lehrerin etwas vergehen, wobei ihn ausgerechnet Tatsuya, für etwas Essen als Gegenleistung, zur Hand geht. Yayoi schafft es jedoch sich zu befreien und flüchtet in den Wald. Dummerweise endet die Flucht für Sie direkt in Biolantas Höhle woraufhin sich die Pflanze über Sie hermacht und schlussendlich doch ihren Samen in ihr platziert. Mit diesem Ereignis endet dann auch schon „School of Darkness 2“ bzw. die erste Episode. Auch wenn sich die Geschichte, die in 45 Minuten erzählt wird doch recht komplex anhört, zieht Sie sich des Öfteren hin wie ein Kaugummi.
Bei Episode 3 sieht es dann schon ganz anders aus, Yayoi ist nun von Biolantas Samen infiziert und wandelt sich immer mehr zum Bösen. Auf die Geschichte wird hier nun viel weniger wert gelegt und es steht deutlich Sex und Action im Vordergrund. Highlight der ganzen Geschichte ist dabei, als sich Tatsuya über Kyoko hermacht und Yayoi die Beiden in der Hütte des Eremiten beim überrascht. Statt auszurasten macht diese gleich mal einen flotten Dreier draus an deren Ende Sie ihren Zukünftigen genüsslich „auslutscht“. Um sich fortzupflanzen wird dann noch spontan Kyoko, sowie das Lesbenpärchen Yuko/ Ayano die der Hütte einen Besuch abstatten, mit Biolantes Samen voll gepumpt.
Anders als in so manch anderen Film muss sich im Finale dann ausgerechnet Klischee-Macho Tetsuy der zum riesigen Monster mutierten Yayoi stellen und Shiori aus deren Klauenbefreien.
Auch wenn der Anime mittlerweile etwas in die Jahre gekommen ist ,das Hentaigenre hat sich in den letzten Jahren ja ziemlich schnell entwickelt, können sich die Animationen noch immer sehen lassen und sogar diverse aktuelle Produktionen um Längen toppen. Klar, es wurde hier nichts am PC überarbeitet aber Sie haben einfach das Gewisse etwas und man vermag sich als Zuschauer von ihnen schnell ins Geschehen hinein zu versetzen. Zu bemängelt gibt es da höchstens, das bei den männlichen Figuren des Öfteren die Länge des Gliedes stark variiert.
Wenn man einen Vergleich mit dem Vorgängern vornimmt fällt bei „School of Darkness 2“, neben den neuen Animationstil, vor allem der stark gesteigerte Härtegrad auf. Da gibt es in etwa eine Szene in welcher Yayoi Tatsuya´s bestes Stück mit ihrer Vagina abreist und Literweise Blut durch die Gegend spritzt. Das ist nicht nur ziemlich bizarr in Szene gesetzt sondern zugleich auch eine Szene die man als Zuschauer nicht mehr so schnell vergisst.
Einen großen Schwachpunkt hat „School of Darkness 2“ allerdings auch, denn die erste der 2 Episoden besteht fast ausschließlich aus sinnlosem Geplänkel der Protagonisten. Sicher, es gibt einige gut umgesetzte Sexszenen zu bewundern, dennoch zieht sich Alles hin wie ein in die Länge gezogener Kaugummi.

Johnny Danger 12.03.2005 (Update 31.05.2006, 23.04.2009)

-Offizielle Wertung:
X X X X X X X X X X 09/10