-Titel: Shadow Man – Kurier des Todes
-Originaltitel: Shadow Man
-Alternativtitel: Shadows of the Past, Shadows on the Sun
-Kategorie: Action
-Herstellerland und Jahr: Rumänien, USA 2006
-Regie: Michael Keusch
-Drehbuch: Steven Collins, Steven Seagal, Joe Halpin
-Kamera: Geoffrey Hall
-Musik: Barry Taylor
-Special FX:  
-Produzent(en): Richard Turner, Michael Ravid-Ganot
-Darsteller: Steven Seagal, Eva Pope, Michael Elwyn u.a.
-Interne Links:  
-Externe Links: OFDb, IMDb
   
   
 

 

 

Cover der deutschen DVD von Sony
-Review:

Steven Seagal… hmmm… Ich muss ja ehrlich zugeben, das ich mir bisher jeden seiner Direct-to-Video Trasher angeguckt habe, in der Hoffnung das er doch nochmal einen Kracher wie in den guten alten Tagen abliefert. Aber spätestens nach diesem Müll habe ich endgültig die Hoffnung aufgegeben.

Der Film startet in irgendeiner alten Abstellkammer, die man für Steven Seagal mal kurz zum Dojo umgebaut hat. Hier trainiert der, anscheinend seit seinen letzten Film noch dicker gewordene, Aikidobär eine Gruppe von Asiaten. Als unser Dickerchen seinen „Supergeheimmove“ an einer Melone seinen Schülern vorführt, wobei er die Rückseite zerplatzen läst ohne die Vorderseite zu beschädigen, fragt einer derTypen, ob Steven ihn auch den Trick beibringen könnte. Ohne jeglichen Grund bringt er daraufhin sämtliche seiner Schüler um.

Was diese Szene nun mit dem Rest des Films zu tun haben soll, kann ich beim besten Willen nicht sagen.
Auf jeden Fall sehen wir nun Steven zum 1000 Mal als Ex-CIA Agent, der neben Gewichtsproblemen auch noch mit Haarausfall zu kämpfen hat.
Zum fünften Todestag seiner Frau will er mit seiner Tochter und dem Großvater bzw. Schwiegervater in deren Heimatland Rumänien fliegen. Aber die bösen Buben haben es anscheinend immer noch nicht gelernt und entführen die Tochter unseres Kampfklopses und töten den Großvater.
Klar, das Steven Seagal da mal wieder Rot sieht und Alles nieder macht was ihn daraufhin über den Weg läuft.

Am Ende stellt sich dann heraus, das Großvater unser Dickerchen ein super-streng-geheimen Killervirus unter gegejubelt hat, damit dieser ihn über die Grenze schmuggelt.
Als auch der letzte Bösewicht dann das Zeitliche gesegnet hat, steht der Alte dann auch noch von den Toten wieder auf um in Rekordzeit erneut das Zeitliche zusegnen.

Um zu glauben, wie schlecht dieser Film ist muss man ihn wirklich mit eigenen Augen gesehen haben. Daneben sieht selbst ein „The Patriot“ noch gut aus: Unfassbar schlechte Darsteller, geradezu lächerliche Tricks (Ich sag nur „SCHUß-IN-DIE-WANGE“), schlampige Kameraarbeit, grässliche Farbfilter… Halt Alles was zu einen wahrhaft schlechten Film dazu gehört!
Wenn ich genau nachdenke, hat Seagal mit Out of Reach sogar einen noch schlechteren Film abgeliefert… Oh je, wo das noch hinführen soll weiß ich wirklich nicht mehr… 2 von 10 Punkten!!!

Johnny Danger, 21.10.2007

-Offizielle Wertung:
X X X X X X X X X X 02/10