Über Teddy Page, dessen bürgerlicher Name Teddy Chiu sein soll, ist wenig bekannt und das Wenige auch nur über Erzählungen von Leuten, die mit ihm zusammen gearbeitet hat.
Er begann seine Karriere auf den Philippinen Anfang der 80´er als Regieassistent wobei der Film „Treasures of Bruce Le“, aus dem Jahre 1980, der Erste ist, bei dem er gelistet wurde. Schnell arbeitete er sich vom Assistenten hoch und wurde ab 1983 für K.Y. Lim´s Silver Star Company (Auf den Philippinen Kinavesa genannt) als Regisseur tätig. Dabei arbeitete er meistens mit der selben Riege kaukasischer Darsteller zusammen, die Namen wie Richard Harrison, Romano Kristoff und Mike Monty umfasst. Oftmals waren dabei auch die Darsteller selber am Drehbuch beteiligt, wobei sich besonders, der auf den Philippinen geborene, Jim Gaines hervor tat. Das Verhältnis von Teddy Page und Produzent K.Y. Lim hingegen war Alles andere als gut, denn Lim hatte stets eine sehr herablassende Art mit den Filipinos umzugehen.
Richard Harrison über Teddy Page in dem Buch Gods in Spandex: „Teddy was a sweet person, but he was never treated with the dignity that a director deserves“
John P. Dulaney über Teddy Page in dem Buch Gods in Spandex: „Teddy Page was a nice overweigt guy who learned a lot from being involved in the many K.Y. Lim films he made“… „I heared that Lim, the producer, treated Teddy as badly as he treated the Filipinos—and that was as if they were dogs.“
Nicht zuletzt da die Filme stets nur über ein sehr geringes Budget verfügten, haben Sie einen sehr schlechten Ruf. So amateurhaft die ersten Gehversuche von Teddy Page auch wirken mögen, muss man doch in Anbetracht seiner Filme gegen Ende der 80´er (Allen voran „Phantom Soldiers“) zugeben das sich seine Fähigkeiten in kürzester Zeit erheblich gebessert haben und er stets wusste wie man Action wie Explosionen in einen Film einbringen muss, damit er unterhält.
Nachdem das Filmgeschäft auf den Philippinen Anfang der 90 ´er einbrach wanderte Teddy Page zum philippinischen Fernsehen, wo er auch heute noch unter seinem bürgerlichen Namen, Teddy Chiu, tätig ist.
Als Informationsquelle für diese Biographie diente die Internetseite Nanarland.com sowie das Buch „Gods in Spandex“