Das waren noch Zeiten Anfang der 80`er, als Filme
wie „Toxic Zombies“ noch in Kinos
liefen und international gewinnbringend vermarktet
werden konnten. Angesichts eines geschätzten
Budgets von 20,99 US Dollar und einer unsagbaren Talentarmut
seitens der Darsteller und wie auch Crew, wer so etwas
heute sicherlich undenkbar.
Das was man bei „Toxic Zombies“
Story nennt dreht sich um ein paar kriminelle Hippies
die irgendwo in einem abgelegenen Waldgebiet Marihuana
anbauen. Da die US Regierung mit Hippies sowieso noch
nie klar gekommen ist, beschließt man per Flugzeug
eine bisher unerprobte Chemikalie über die so
gefährliche Drogenplantage mit einer geschätzten
Fläche von 3 Quadratmetern zu versprühen.
Genre üblich, müssen dabei natürlich
auch die Hippies etwas abbekommen und mutieren zu
blutrünstigen Kannibalen, welche sich umgehend
über die zahlreichen Camper im Wald hermachen.
Was den Film aber eigentlich ausmacht sind die unsagbar
miesen Darsteller und Splattereffekte, die ein 6 Jähriger
mit einer Flasche Ketschup mit Sicherheit besser hinbekommen
hätte. Genau genommen zeigt „Toxic
Zombies“ sogar auf, wie man einen Film
auf keinen Fall machen sollte. Da wundert es wenig,
das dies die erste und letzte Regiearbeit von Chuck
McCrann war. Aber gerade aus seiner miserablen Qualität
heraus entwickelt der Film auch ein paar köstlich
amüsanter Momente. Da rechtfertig sich schon
eine Wertung von soliden 5 Punkten.
Johnny Danger 28.07.2006 (Update 13.02.2009)